SV Merseburg-Meuschau e.V.

A-Junioren : Spielbericht Landesliga St. 5, 9.ST

Turbine Halle   SV Meuschau
Turbine Halle 1 : 3 SV Meuschau
(1 : 2)
A-Junioren   ::   Landesliga St. 5   ::   9.ST   ::   10.11.2019 (13:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Sandro Doms, Jeremy Zedler

Assists

Kevin Strutz, Maximilian Winter

Gelbe Karten

Sören Matern, Ben Richter

Zuschauer

40

Torfolge

0:1 (12.min) - Sandro Doms (Kevin Strutz)
1:1 (19.min) - Turbine Halle
1:2 (29.min) - Turbine Halle per Kopfball (Jonas Obudzinski)
1:3 (55.min) - Jeremy Zedler (Maximilian Winter)

Souveräner Auftritt im Spitzenspiel

Stark verbessert im Vergleich zur Vorwoche präsentierten sich die Meuschauer A-Junioren beim Gastspiel in Halle. Dank einer sehr abgeklärten und zugleich ehrgeizigen Vorstellung, konnte man sich im Spitzenspiel der Landesliga Staffel 4 vollkommen verdient durchsetzen und somit auch die Tabellenführung übernehmen.

In der ersten Hälfte zeichnete sich zunächst der zu erwartende spannende und offene Schlagabtausch ab. Meuschau mit mehr Ballbesitz und kontrollierter Offensive. Die Gastgeber, welche kompakt und diszipliniert verschoben, lauerten auf Fehler oder ungenaue Abspiele, um dann überfallartig zu pressen. In der zwölften Spielminute kann Elias Markgraf den Ball im Zentrum behaupten und auf Tom Ringmann leiten. Dieser schickt Kevin Strutz auf der linken Bahn, welcher den Ball straff vor das Tor bringt. Ben Richter lässt den Ball grandios für Sandro Doms am langen Pfosten durchlaufen. Die vielumjubelte Führung blieb aber nicht von langer Dauer. Sieben Minuten später ließ Philipp Büchner die komplette Defensivabteilung alt aussehen. Nach einem Solo an mehreren Spielern vorbei, hatte auch Sven Görlitz keine Chance den Ausgleich zu verhindern. Weitere zehn Minuten später profitierte man von einem kuriosen Eigentor. Der nach zweiwöchiger Krankheit ins Team zurückgekehrte Jonas Obudzinski schlägt einen Ball etwas zu lang in den gegnerischen Strafraum. Unerreichbar für einen Meuschauer Spieler. Ein Verteidiger will Mangels ausreichender Übersicht und Kommunikation den Ball zum Torwart zurück köpfen. Da der Keeper sich aber bereits Richtung Ball bewegte und der Kopfball sehr platziert ins Eck ausgeführt wurde, war das Unheil für Turbine perfekt. Meuschau auch kurz vor der Halbzeit ein wenig im Glück, als Kapitän Sören Matern nach überharten Einsteigen ohne Chance auf den Ball lediglich die gelbe Karte bekam. Manch einer zückt hier auch eine andere Farbe.

In der Halbzeitpause analysierte man kurz die ausgeglichene erste Hälfte und stimmte die Vorgehensweise für Hälfte zwei ab.

Turbine zunächst mit 2-3 Eckbällen. Das sollten dann aber auch die letzten Aktionen im Spiel gewesen sein, in welchen die Felsenkicker mit Ball vor unser Tor kamen. Dauerpressing und ca. 80 % Ballbesitz setzten dem Gegner mehr und mehr moralisch zu. Meuschau nun mit der kompletten Spielkontrolle und auch Torchancen. Max Winter köpft nach Flanke von Leon Hoffmann nur knapp vorbei. In der 55. Minute wird der Ball nach Eroberung schnell auf Max gespielt. Dieser zieht mit Tempo in des Gegners Hälfte und steckt perfekt auf Jeremy Zedler durch. Dieser zeigt nach dreiwöchiger Verletzungspause, dass er nichts verlernt hat. Er umläuft den Turbine-Keeper und schiebt zum 3:1 ein. Drei Minuten später fliegt auch noch ein Gegner nach zu hartem Einsteigen gegen Sven mit Gelb/Rot vom Platz. Sven konnte das Spiel nach einer Behandlungspause noch bis zum Ende bestreiten. Nach erster Diagnose vom Arzt, steht allerdings eine Beckenfraktur im Raum. Gute Besserung von dieser Stelle aus! Der Widerstand des Gegners in Unterzahl nun gänzlich gebrochen. Das Heimteam beschränkte sich nur noch ausschließlich auf das Verhindern von weiteren Gegentoren. Dass ihnen dies trotz merkwürdiger taktischer Ausrichtung sogar gelang, ist zum einen den Meuschauern zu verdanken, welche die Angriffe nicht clever genug zu Ende spielten. Zum anderen pfiff der Unparteiische nach meinem Geschmack zu oft die abseitsverdächtigen Situationen zurück. Im Zweifel sollte hier für den Angreifer entschieden werden oder ich befinde mich als Entscheidungsträger gleich auf der entsprechenden Höhe und sehe es genau. Am Ende gibt es unabhängig von der Höhe des Ergebnisses wie immer drei Punkte zu vergeben. Von diesen Dreiern ergatterten die Meuschauer Jungs bisher die bestmögliche Ausbeute. Auf diese Momentaufnahme kann man stolz sein. Zumal die gezeigten Leistungen zumeist ansehnlich waren. Das Team macht gemeinsam taktische Fortschritte, ist bisher allen Gegnern konditionell überlegen gewesen und eine Vielzahl an Spielern sind flexibel auf den unterschiedlichsten Positionen einsetzbar. Dies alles ist das Ergebnis harter aber zumeist auch freudebringender Arbeit im Spiel wie Training. Weiter so Jungs!

In den verbleibenden beiden Punktspielen in diesem Jahr möchte man ähnlich "ballgeil" und dominant wie in Halle agieren. Ein Überwintern mit weißer Weste muss nun das Ziel sein. Das nächste Spiel findet in drei Wochen am 01.12.2019 gegen FSV 67 Halle statt.

 


Quelle: M. K.


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